17. Dezember

Zerstreue die düsteren Wolken der Nacht

O come, O come, Emmanuel,
And ransom captive Israel,
That mourns in lonely exile here,
Until the Son of God appear.
Rejoice! Rejoice! Emmanuel
Shall come to thee, O Israel.
Hymns Ancient and Modern (1861)

Am Abend des 17. Dezember beginnt die letzte Phase der Vorbereitung auf Weihnachten mit der ersten der großen „O Antiphonen“ des Advents. Diese Gebete sind sieben Juwelen liturgischen Liedes, eines für jeden Tag bis Heiligabend. Sie scheinen all unsere Adventssehnsucht nach dem Erretter zusammenzufassen.

Die „O Antiphonen“ werden in Klöstern während der Vesper vor und nach dem Magnifikat, dem Lob- und Dankgebet Mariens aus dem Lukasevangelium (2: 42-55), das jeden Abend als Höhepunkt gesungen wird, mit besonderer Feierlichkeit intoniert.

Ein Überbleibsel der „Großen O’s“ ist in Versen des bekannten Adventsliedes „O come, o come Emmanuel“ zu hören. O Antiphonen haben zwei Bedeutungen: Jeder hebt einen Titel für den Messias hervor: O Sapientia (O Weisheit), O Adonai (O Herr), O Radix Jesse (O Spross der Wurzel Jesse), O Clavis David (O Schlüssel Davids) O Oriens (O Morgenstern), O Rex Gentium (O König aller Völker) und O Emmanuel. Jeder bezieht sich auch auf die Prophezeiung Jesajas über das Kommen des Messias.

Die Weisheit ist hier personifiziert und zu Beginn der Schöpfung bei Gott gegenwärtig. Dies ist eine Präfigurierung von Jesus, dem ewigen Wort Gottes, des „Logos“, den Johannes in der Eröffnung seines Evangeliums beschrieben hat. Weisheit ist das Fundament der Furcht vor dem Herrn, der Heiligkeit oder des richtigen Lebens: Es ist Weisheit, um die wir bitten, auf dass sie uns Klugheit lehre. Der Schrei „Komm“ wird immer wiederholt, beharrlich und voller Hoffnung.

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